Das Geheimnis des holografischen Gehirns …

Technische Hologramme sind heute eigentlich nichts besonderes. Trotzdem kann ihre Wirkungsweise bislang nicht wirklich erklärt werden. Das Wesentliche eines Hologramms ist die Art der Speicherung der in Ihnen enthaltenen Information. Jeder Punkt enthält praktisch die Gesamtinformation des Hologramms. Ein Schnipsel eines Bildhologramms kann dazu genutzt werden, das gesamte 3D-Bild abzubilden. Es verliert nur an Schärfe.

In den sechziger Jahren entdeckte der amerikanische Neurochirurg Karl Pribram eine Parallele zwischen diesem Hologramm-Effekt und dem Verhalten des Gehirns. Pribram stellte fest, daß Menschen,  die einen Schlaganfall oder eine Gehirnverletzung erlitten haben, die zerstörte Information wieder rekonstruieren können. Diese Erkenntnis wurde durch die Gehirnforschung in vielen Fällen bis heute bestätigt. Im System der Synapsen des Gehirns konnte bislang aber keine Erklärung für dieses Phänomen gefunden werden.

Wie wir wissen, lassen sich bestimmte Handlungen bestimmten Gehirnregionen zuordnen. Das deutet nicht darauf, dass Erfahrungen ganzheitlich in jedem Punkt des Gehirn abgespeichert werden. Wenn unser Geist aber eventuell mehr als 4-dimensional arbeitet, dann kann die aktuelle Information des Raumzeit-Gehirns in Nullzeit mehrdimensional kopiert werden. Eine teilweise Zerstörung des Gehirns wäre dann kein Problem, weil noch ein “Backup” auf einer anderen Ebene existiert. Unser Raumzeit-Bewusstsein kann diesen Speicher aber nicht selbst auslesen. Dazu bräuchte man einen “Dimensionsreduzierer”.

Das hört sich zu fantastisch an? Vielleicht. Aber es wäre ein Erklärungsmodell, das mit der modernen theoretischen Physik im Einklang stünde. Es wäre auch ein Indiz dafür, dass unser eigentlicher Geist nur die Raumzeit nutzt, aber nicht nach diesen Regeln funktioniert. Gehirn und Geist wären dann etwas völlig Verschiedenes. Das eine nutzt das andere, wie ein Fahrer sein Auto. Wenn ein Auto verschrottet wird, dann muss der Eigentümer nicht zwanghaft nachfolgen …

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