Das Netz aus dunkler Materie

Die Dunkle Materie gehört seit langem zu den großen Geheimnissen der Astrophysik. Nur rund vier Prozent des Universums bestehen aus uns bekannter Materie. Unsere Welt besteht hauptsächlich aus Dunkler Materie und Dunkler Energie, die wir aber nur indirekt nachweisen können. Ein internationales Forscherteam um Martin Kilbinger von der Université Pierre und Marie Curie in Paris hat kürzlich netzartige Strukturen Dunkler Materie nachgewiesen. Sie kamen der Dunklen Materie auf die Spur, weil sie das Licht von Galaxien ablenkt.

Die Forscher hatten in einem Himmelsausschnitt, der rund zwölf Vollmond-Durchmesser groß ist, etwa zwei Millionen Galaxien beobachtet. Sie befinden sich etwa sieben Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt. Materie in der Beobachtungslinie lenkt durch ihre Schwerkraft das Licht ab – und dieses verzerrte Lichtmuster haben die Astronomen mit einem Teleskop auf Hawaii empfangen. Aus den Messdaten errechneten die Forscher die Masseverteilung der ablenkenden Materie. Die Forscher schließen daraus, dass das gesamte Universum von der Dunklen Materie „durchwebt“ ist.

Das Ganze sieht wie eine unsichtbare Matrix aus, die das gesamte Universum verbindet und eventuell sogar strukturiert. Vielleicht können wir diese Energie auch deshalb nicht messen, weil sie mehr als 3-dimensional aufgebaut ist. Dieses System könnte z.B. auch dafür verantwortlich sein, dass Elementarteilchen wie Photonen und Neutrinos in Nullzeit Informationen über große Räume austauschen können, wenn sie “verschränkt” sind. Hinter unserer sichtbaren Welt existiert also ein Kraftfeld, dass nicht-polar aufgebaut ist und sich noch in einem harmonischen Zustand befindet. Dieses Feld beeinflusst unsere Welt offensichtlich stärker als wir das bisher erkennen konnten. Der scheinbar leere Raum zwischen den Galaxien ist wahrscheinlich der Ursprung allen Seins. Die Materie ist die Ausnahmeerscheinung im Kosmos und nicht die Regel. Das muss aber etwas zu bedeuten haben …

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